Privathaftpflicht Versicherung

Missgeschicke passieren schnell. Sie sind unvorhersehbar und die finanziellen Ausmaße nicht zu kalkulieren. Die private Haftpflichtversicherung ist die ideale Lösung. Sie übernimmt in den verschiedensten Fällen die Kosten für entstandene Schäden.

Welche dies sein können, wann die Versicherung leistet, wie es sich mit den Kosten verhält, was es zum Deckungsumfang zu wissen gibt und worauf Sie beim Privathaftpflichtversicherung Vergleich achten müssen, das lesen Sie im folgenden Ratgeber.

Eines vorweg: Die Haftpflicht zählt im Privatbereich aufgrund der hohen Haftungsgefahren zu den wichtigsten Versicherungen.

Ist die Privathaftpflichtversicherung sinnvoll?
Privathaftpflichtversicherung – versicherte Personen
Was versichert die private Haftpflicht?
Privathaftpflichtversicherung Kosten
Privathaftpflicht Vergleich – warum ist er wichtig?
Wie hoch sollte die Privathaftpflicht Versicherungssumme sein?
Privathaftpflichtversicherung Deckungsumfang
Privathaftpflichtversicherung Kündigung
Privathaftpflichtversicherung – Deckungserweiterungen
Privathaftpflicht Schadenfall

Ist die Privathaftpflichtversicherung sinnvoll?

Es gibt viele mögliche Schadensbeispiele:

  • Das teure Geschirr des Bekannten ist beschädigt, da es vom Tisch gefallen ist.
  • Der Fernseher eines Freundes, den man beim Umzug hilft, nimmt Schaden.
  • Über den geliehenen Laptop eines Familienmitglieds kippen Sie Kaffee. Das Gerät erleidet einen Totalschaden.
  • Der Nachwuchs spielt im Garten und wirft den Fußball versehentlich in die Scheibe des Nachbarn.

Möglichkeiten gibt es viele, das sind nur wenige Beispiele. Die private Haftpflichtversicherung kommt in all den Fällen für die Kosten auf. Auch vor größeren, selber verursachten Verkehrsunfällen kann man sich, so umsichtig man auch sein mag, nicht immer schützen. Es gibt viele Situationen, in denen eine gute Absicherung wichtig ist. Die möglichen Schadensersatzforderungen können immens hoch sein. Mitunter gehen sie bis in die Millionen. Eine Absicherung ist ganz einfach möglich mit der Haftpflichtversicherung, die für jeden sinnvoll und wichtig ist. Ohne diese müssen Sie für die entstandenen Schäden zahlen.

Privathaftpflichtversicherung – versicherte Personen

Ob durch Leichtsinnigkeit oder Missgeschicke, wer anderen Schäden zufügt, muss dafür finanziell aufkommen. Der Wortteil „Pflicht“ bedeutet, dass Sie gesetzlich dazu verpflichtet sind. Bei einem Single-Tarif hat nur der Versicherungsnehmer Schutz. Es empfiehlt sich der Abschluss eines Familien-Tarifs. Folgende Personen sind in der Regel mitversichert:

  • Versicherungsnehmer
  • Ehe- bzw. Lebenspartner, falls vertraglich vereinbart und in häuslicher Gemeinschaft mit Antragssteller gemeldet
  • Minderjährige Kinder
  • Volljährige, ledige Kinder während der Ausbildung
    Bedingung: unverheiratet sind und minderjährig sind oder nach Vollendung der Volljährigkeit sich noch in einer Schul- oder unmittelbar anschließenden Berufsausbildung (nicht Fortbildung) befinden.

Was die Kinder betrifft, sind auch Pflege-, Stief- oder Adoptivkinder mitversichert. Privatpersonen haften mit ihrem Privatvermögen in unbegrenzter Höhe für Schäden, die sie selbst oder ihre Kinder verursacht haben.

Was versichert die private Haftpflicht?

Die Privathaftpflicht schützt den Versicherungsnehmer und gegebenenfalls dessen Familie vor den Schadensersatzansprüchen Dritter. Abgesichert sind:

  • Sachschäden, Schäden an Gegenständen
  • Personenschäden, Verletzung, Gesundheitsschädigung oder Tod von Personen, beispielsweise bei Unfällen im Straßenverkehr
  • Vermögensschäden bei finanziellen Nachteilen, zum Beispiel Ersatzansprüche wegen entgangener Gewinne

Daneben können Sie Weiteres durch einen Zusatzschutz mitversichern, beispielsweise einen Schlüsselverlust, Gefälligkeitsschäden und Forderungsausfalldeckung für Schäden, für die der Verursacher nicht in der Lage ist, aufzukommen.

Bedenken Sie:

Die Höhe kann bei den Schadensersatzforderungen unbegrenzt sein. Dies gilt insbesondere bei Personenschäden. Im schlimmsten Fall müssen Sie lebenslang für den Unterhalt aufkommen. Bei einem Personenschaden kann der Geschädigte zum Beispiel die Kosten für Arztbesuche, einen Krankenhausaufenthalt, für Schmerzen, Verdienstausfall und bleibende Schäden geltend machen. Von Vermögensschäden wird gesprochen, wenn jemandem finanzielle Nachteile entstehen, beispielsweise der Verdienstausfall eines Selbständigen aufgrund eines Krankenhausaufenthalts. Mit der Privathaftpflicht sind Sie auf Wunsch für Schäden in Millionenhöhe abgesichert. Sie schützt vor finanziellen Katastrophen.

Achtung:

Der Versicherer übernimmt bei Schäden nicht nur die Kosten, sondern wehrt auch unberechtigte Ansprüche für den Versicherten ab, falls notwendig vor Gericht. So ist sie zugleich eine Art Rechtsschutzversicherung. Die Privathaftpflichtversicherung kommt ebenso bei strittiger Schuldfrage für die Rechts- und Prozesskosten auf.

Privathaftpflichtversicherung Kosten

Die Beiträge zur privaten Haftpflicht sind vergleichsweise gering, wenn man im Gegensatz dazu die Leistungen und möglichen Kosten bei entstandenen Schäden sieht. Sie können die Beiträge für die Haftpflichtversicherung außerdem von der Steuer absetzen, da sie zu den Vorsorgeaufwendungen zählt. Die genaue Höhe der Beiträge ist von verschiedenen Aspekten abhängig, beispielsweise:

  • Single- oder Familientarif
  • Höhe der Deckungssumme
  • Umfang der Versicherungsleistungen
  • Selbstbeteiligung
  • Zahlweise des Versicherungsbeitrags
  • Vertragslaufzeit

Privathaftpflichtversicherung Vergleich – warum ist er wichtig?

Ein hochwertiger Haftpflichtvertrag muss nicht teuer sein. Doch Sie sollten vor allem auf den Schutzumfang achten, um im Schadensfall ausreichend abgesichert zu sein und nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Mit einem Privathaftpflichtversicherung Vergleich sehen Sie schnell, welche Leistungen Sie wünschen und zu welchen Beiträgen die verschiedenen Tarife der zahlreichen Anbieter verfügbar sind. Auch günstige Unternehmen bieten leistungsstarke Versicherungen an, während teure Tarife nicht automatisch zu den besten gehören müssen. Vergleichen Sie sie schnell und einfach online.

Privathaftpflicht Versicherungssumme – wie hoch sollte sie sein?

Gerade bei Personenschäden nehmen die Geldbeträge gravierende Ausmaße an. Die Deckungssumme, also maximale Entschädigungshöhe durch die Versicherung, sollte möglichst hoch ausfallen. Im anderen Fall müssen Sie eventuell einen hohen restlichen Betrag selber finanzieren. Experten empfehlen, dass die Deckungssumme mindestens zehn Millionen Euro beträgt.

Privathaftpflichtversicherung Deckungsumfang

Mit einer Deckungssumme von 50 Millionen Euro sind Sie sehr gut abgesichert. Achten Sie darauf, dass pro geschädigter Person mindestens zehn Millionen Euro Versicherungssumme zur Verfügung stehen. Bei sehr guten Tarifen verspricht Ihnen der Versicherer eine Best-Leistungsgarantie, beispielsweise:

  • Haftpflichtkasse
  • Alte Leipziger

Privathaftpflichtversicherung Kündigung

Durch einen Privathaftpflichtversicherung Vergleich erkennen Sie außerdem, ob ein Versicherungswechsel für Sie empfehlenswert ist. Die Anbieter nehmen regelmäßig neue Leistungen auf oder senken die Preise. Vor allem, wenn Sie Ihren Tarif seit Jahren nicht angepasst haben, verspricht der Vergleich meistens Erfolg. In manchen Fällen, beispielsweise bei einer Erhöhung der Beiträge, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Fazit

Wenn Sie anderen einen Schaden zufügen, müssen Sie dafür mit Ihrem Privatvermögen in unbegrenzter Höhe haften. Die Forderungen können im finanziellen Ruin enden. Der Abschluss einer Privathaftpflicht ist daher unverzichtbar. Sie übernimmt die Zahlung von Schadensersatz und wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Um eine passgenaue Privathaftpflichtversicherung zu möglichst günstigen Preisen abzuschließen, empfiehlt sich ein Online-Vergleich.